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08 december 2006, up-date: 08 december 2006
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Dieser
Satz beginnt wieder mit einem scharfen Kontrast zum vorherigen, die Posaunen
spielen stark punktierte Rhythmisierungen in Fortissimo auf C (Tonart
c-Moll), untermalt von donnerndem Paukenwirbel. Sowohl Blume als auch
Kirsch fühlen sich ans Jüngste Gericht erinnert. Tatsächlich
läßt die Musik den Gedanken an die Apokalypse oder das Fegefeuer
zu, der noch durch den in forte und mit dem hohen g einsetzenden Solosopran
(auf "inflammatus et accensus") bestärkt wird. Die Wende
nach C-Dur im Verlauf des Satzes suggeriert, nach Kirsch, (44)
die Verheißung der Errettung des Menschen durch die Liebe Christi
am Kreuz.
Blume geht auf die "nervöse Sextolenbegleitung" bei Einsetzen der Sopranstimme ein und verweist (45) auf die Arie "Cortigiani, vil razza dannata" aus Verdis "Rigoletto", in der eine ähnliche Figur vorkommt (Verdi hat diese Oper 1851 komponiert). Formal erkennt Blume in diesem Satz eine frei komponiertes Rodo: |
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| Der Abschnitt B entspricht im Orchester dem Vorspiel, es tritt allerdings der Chor hinzu, der das rhythmische Motiv auf dem Ton C übernimmt. Der Teil A' entspricht weitgehend dem Abschnitt A (von T23-35), doch ergeben sich, laut Blume, am T65 geringe Abweichungen. Der zweite Abschnitt B'' entspricht dem Es-Dur Teil B', allerdings in C-Dur (hier ist ein Druckfehler bei Blumes Angabe). |