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25 november 2006, up-date: 25 november 2006
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| Das Quartett (Allegretto moderato) beginnt mit drei heftigen kadenzierenden Akkorden im Fortissimo. Kirsch verläßt dramaturgisch den Kirchenraum, in dem er sich im vorigen Satz befand. Er mißt diesem Quartett eine besondere Bedeutung für den inneren Ablauf der Handlung im Stabat Mater bei, "da es die völlige Transformation des Gefühls bei der Betrachtung des Kreuzestodes Christi in den rein menschlichen Bereich bewirkt". (39) Da die Diskrepanz zwischen göttlicher Heilstat und menschlichem Verständnisses nun überwunden sei, können die vier Solisten nun auch singen wie in der Oper, so Kirsch. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Blume weist darauf hin, dass Rossini in diesem Stück die textlich-formale und ebenso auch die musikalisch-formale Anlage des neunten Satzes aus Pergolesis Stabat Mater aufgreift. (40) Allerdings, so wirft er ein, sei die Melodik leidenschaftlicher. Die beiden Themen stehen in starkem Kontrast zueinander. Während das erste ausschweifend und fließend-lyrisch ist, so ist das zweite Thema (zum Text der Strophe 13: "Fac me tecum pie flere, crucifixo condolere, donec ego vixero") im Fortissimo, absteigend und von punktiert rhythmisch zuckend absteigender Linie gleichsam imitiert. Blume verweist auf den Beginn des Baßsolos im vorherigen Satz ("fac ut ardeat"), mit dem der erste Teil dieses Themas rhythmisch verwandt ist. Die Orchester-Begleitung erinnert auch entfernt an den Abschnitt e) des ersten Satzes, der hier durchaus eine indirekte inspirierende Rolle gespielt haben mag. Die formale Gliederung sei wieder nach Blume wiedergegeben: |
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