5. Aria

 
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von mag. dominik sedivy
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start: 16 november 2006, up-date: 16 november 2006
Die nachfolgende majestätische (Allegretto maestoso) Baßarie ist für Kirsch eine Weiterführung der szenischen Entwicklung in der Gesamtdramaturgie. Er verweist auf den archaischen und versachlichten Tonfall des ersten Abschnittes. (35) Blume sieht im letzten Abschnitt (Abschn. C) die Musik im Gegensatz zum Text Christus bereits als Triumphator vorstellen. (36)
Die Baßmelodie ist im ersten "archaischen" Teil punktiert rhythmisiert und wird von "ritornellartigen Floskeln des Orchesters" (Kirsch; er verweist auf T26-28 und T69-71), hingegen im Mittelteil "sanft geschwungen" mit "lyrischen Kantilenen mit Pizzicatobegleitung" (Blume) gestaltet.
Es sei wiederum Blumes Gliederung übernommen:
Vorspiel (A') (T1-14; a-Moll)  
Abschnitt A (T15-28; a-Moll; Strophe 7)
Abschnitt B (T29-44; A-Dur; Strophe 7)
Vorspiel (A') (T44-57; a-Moll)  
Abschnitt A (T58-71; a-Moll; Strophe 8)
Abschnitt B (T72-87; A-Dur; Strophe 7)
Abschnitt C (T87-101; A-Dur; Strophe 8)
Abschnitt C (T101-115; A-Dur; Strophe 8)
Coda (T115-127; A-Dur; Ende Str. 8)