| Das
Duett beider Solosopranistinnen ist ein Largo in E-Dur (maximale Entfernung
im Quintenzirkel von der Grundtonart g-Moll/B-Dur, Gegentonart). Kirsch
sieht in diesem Satz das Auftreten trauernder Frauen, (33)
Blume sieht den Bezug zu Pergolesis Vertonung dieser Strophen. (34)
Dieser
Satz ist wesentlich verhaltener als die beiden vorigen, Blume verweist auf
die verwendeten warm klingenden Holzbläser und Streicher "con
sordino". Formal nennt er dieses Satz eine Verbindung aus Da-Capo-Arie
und Variationssatz. |
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| Die
siebentaktige Einleitung und das gleich lautende Vorspiel bietet den Rahmen
für dieses Stück, nimmt aber keinen direkten Bezug auf das Geschehen
dazwischen. |
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| Die
Soprani singen stark melodisch, in "geschmeidigen" (Blume) Terzparallelen,
während sie von einer beinahe nervös wirkenden Begleitung der
Streicher (Kirsch: "Zitterfiguren") untermalt sind. Auch hier
wieder fällt die Diskrepanz zwischen Gesang und Begleitung auf. Der
Gesang scheint auf die persönlichen Empfindungen der Beteiligten Bezug
zu nehmen, er ist daher verhaltener zum einen und vermittelt dennoch leidenschaftliche
Gefühle zum anderen, während die Begleitung durch seine Synkopen
und bebende Figuren eine vielleicht mehr körperliche Veranschaulichung
darstellen. |
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| Die
formale Gliederung sei wieder von Blume übernommen: |
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| Vorspiel
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(T1-7;
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E-Dur)
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| Abschnitt
A |
(T8-16;
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E-Dur;
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Sopran1;
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Strophe
5) |
| Abschnitt
A' |
(T16-24;
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cis-Moll;
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Sopran2;
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Strophe
6) |
| Abschnitt
A'' |
(T24-31; |
E-Dur; |
Sopran1+2;
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Strophe
5) |
| Zwischenteil
aus A gewonnen |
(T31-35;
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E-Dur;
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Sopran1+2;
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Ende
Str. 5, Beginn Str. 6) |
| Abschnitt
A'' |
(T35-42;
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E-Dur;
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Sopran1+2;
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Strophe
6) |
| Schlußgruppe
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(T42-46;
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E-Dur;
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Sopran1+2;
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Strophe
6) |
| Nachspiel
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(T46-53)
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