Dokumentation der Mihterchane

bei den habsburgisch-

osmanischen Kriegen

 
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dr. memo g. schachiner
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start: 10 october 2005, up-date: 10 october 2005
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Im Folgenden werde ich auf Grund einiger Quellen und Dokumente die Mihterchane bei den habsburgisch- osmanischen Kriegen dokumentieren.
 
Die Quellen und Dokumente zur Mihterchane bei den genannten Kriegen sind sehr zahlreich.
Hier wählte ich nur einige, alle aus den Ungarnfeldzügen Sulejmans II., aus.
 
Meine Gründe dafür sind:
 
1) Wie ich bereits bei meinem Artikel "Geschichte der Mihterchane" dokumentiert habe, wurde fast alles über die Zunft Mihterchane, in ihren zivilen sowie militärischen Einsätzen, von dem Sultan Sulejman II., von den osmanischen Chronisten genannt "Kaanuuni" (=Gesetzgeber), gesetzlich geregelt. Somit veränderte sich die Mihterchane Jahrhunderte lang fast nicht. Geschichte der Mihterchane, in: Schachiner, 2003, D00100000242W
 
2) Sulejman regelte auch die Mihterchane der osmanischen Verbündeten und verschiedener Armeeabteilungen, die bei einem osmanischen Feldzug teilnahmen, gesetzlich.
3) Da die Ungarnfeldzüge Sulejmans II. zu der Phase der Kriege gehören, in denen das osmanische Heer höchst überlegen war, war auch der Einsatz der Mihterchane in diesen Feldzügen, zumindest aus osmanischer Sicht, bestens dokumentiert.
Bei meinem Artikel "Geschichte der Mihterchane" wurde die Kapelle bereits unter vielen Aspekten, darunter auch ihren Aufgaben im Krieg, untersucht. Geschichte der Mihterchane, in: Schachiner, 2003, D00100000242W
Im Folgenden werde ich vor allem die Größe der einzelnen Kapellen und ihre Gesamtzahl bei den Feldzügen dokumentieren.