| 1)
Yekta, 1922, S.3028. |
2)
Dieses wesentliche Moment aus der orientalischen Musikerziehung,
mit welchem das Problem der Überlieferung und das der
Tradition aufs engste verknüpft sind, ist genügend häufig
bezeugt worden, so daß wir an dieser Stelle auf Nachweise verzichten. |
| 3)
Thibaut, 1902, S.385. (Ebenso in: Thibaut, 1906,
S.385; dort:"...le 'policis ictus'..."!) |
| 4)
ebenda. |
|
5)
Thibaut, 1902, 5.385. - Wir verwenden die türkische
Schreibweise. Bei Thibaut steht in der Umschrift: "zil", "tef",
"mazlar", "koudum". Eine Beschreibung dieser Instrumente,
abgesehen von der Kudüm, sowie Bemerkungen zu diesbezüglichen
Fehlern bei Thibaut führen, in unserem Zusammenhang nicht weiter,
weshalb sie hier auch vermieden wurden.
|
| 6)
Reinhard, Kommentar zur Schallplatte: Music of the
Dancing Derviches (Mevlevi). Plattennr. AST-4003. |
7)
Das aus zwei Pauken bestehende Instrument heißt
'Kudüm'; der allgemeine Sprachgebrauch bezeichnete aber auch jede einzelne
Pauke als 'Kudüm', allerdings immer mit der Unterscheidung von rechts
oder linke. |
| 8)
Da die 'zahme' (Schlägel) mit den Händen
bewegt werden, sagen wir der Einfachheit halber: 'Die rechte (oder linke)
Hand schlägt die rechte (oder linke) Kudüm'; nicht: 'Die Hand
schlägt mit dem Schlägel auf die Kudüm' oder ähnliches. |
9)
Eine unterschiedliche Schreibweise der Bezeichnungen
resultiert a) aus den Unterschieden in ihrer Bedeutung und b) aus den verschiedenen
Umschriften. - Solche Umschriften sind: Für 'düm': "Doum",
"Dume"; für 'teke': "tekke", "tekke"
"tgke", "tekb"; für ,teka,: tekkia,
tekka , tekkg, "takah", "takkah"; für 'tahek':
"tahak", u.a.m.
Die Lautstruktur der Bezeichnungen ist unzweideutig; sie sind zweifelsfrei
voneinander unterscheidbar. Welcher Autor welche Umschrift oder deren Abkürzung
wiedergibt, ist aus den Zitaten und den zitierten Notenbeispielen ersichtlich.
Schwieriger dagegen ist die entschiedene Zuweisung einer Abkürzung
zum vollen Wort sowie der Unterschied von Groß- und Kleinschreibung.
Da es aber das Anliegen des weiteren Textes ist, die Bedeutungen der Bezeichnungen
möglichst dingfest zu machen, erhellen dort die jeweilige Schreibweise
und die Erläuterungen das Gemeinte. |
| 10)
Thibaut, 1906, S.386. (Vgl. Anm.5). - Die weiteren
Angaben zum 'usul vurmak' stehen alle auf derselben Seite. Wir begnügen
uns damit, um weitere Anmerkungen zu sparen, im Text jeweils mit dem Autor
die Jahreszahl zu nennen. Das gleiche gilt für die anderen Autoren. |
| 11)
Yekta, 1922, S. 3027. - Yekta und Thibaut sind,
wie bei beiden verschiedentlich zu lesen ist, Freunde gewesen. Natürlich
hat Rauf Yekta den von allen Autoren wohl entscheidendsten Aufsatz Thibaut's
über den türkischen Rhythmus gekannt. Im Kapitel VII von 'La musique
turque': "Les rythmes 'oussouls' de la musique turque" weist er
zwar detailliert auf den Aufsatz seines Freundes hin, übernimmt jedoch
von diesem wesentliche Abschnitte, ohne den Herkunftsort azuzeigen. Es geht
an dieser Stelle jedoch nicht um den Nachweis, daß bestimmte Erkenntnisse
eines Autors bloßes Plagiat seien; vielmehr scheint hier im Abschreiben
ein keineswegs anstößiges Moment der Überlieferung zu liegen. |
| 12)
Thibaut, 1902, S.386. |
| 13)
Reinhard, 1969, S.76. |
| 14)
Heuser-Þevket, Türkisch-Deutsches Wörterbuch:
"dümbelek" ist hier mit "Kesselpauke" übersetzt.
Instrumentenkundlich ist der Name mehrdeutig. Die Situation in der Türkei
stellt sich wohl so dar, daß für das türkische Gegenstück
zur arabischen darabukke (darbuka) eine Vielzahl von Benennungen (regional
verschieden) in Gebrauch ist: deblek, devlet, debuldek, dömbek, dümbelek
(!), dümbek, dünbelek, düblik, delbek, deblet - möglicherweise
noch andere. Vgl. H.Usbeck, in: Musiki Mecmuasi,1969,Nr.249,S.25 und Reinhard,
1962, S.70. |
| 15)
Kiesewetter, 1842, S.52. |
| 16)
Reinhard, 1969, S.76. |
|
17)
Oransay, 1964, S.40.
|
| 18)
Thibaut,
1902, S.386. |
| 19)
Yekta,
1922, S.3027. - Vgl. Anm.11. |
| 20)
Thibaut,
1906, 5.386. |
| 20a)
'Mevlevi Ayinleri' heißt: 'Ayin der Mevlevi'.
Wie aus der Einleitung hervorgeht, wird der Begriff 'Ayin' zweifach verwendet:
1. bezeichnet er das gesamte Zeremoniell, das auch 'mukabele' genannt wird
(vgl. Ritter, 1933); 2. ist es die'aus vier Abschnitten (selAm) bestehende
großangelegte Vokalkomposition für die Zeremonie der Tanzenden
Derwische (mevlevi)." (Oransay, 1964, S.43) |
| 21)
Vgl.
Literaturverzeichnis: Türk Musikisi Klasliklerinden. - Wenn wir im
Folgenden abgekürzt 'Klassikerausgabe' schreiben, so beziehen sich
alle Angaben auf Heft 6, 1934, S.301, falls nicht anders angegeben. Die
'Schlaganweisungen' sowie die Ausführungen zum 'velvele' (vgl.III.Abschnitt)
stehen alle auf der Seite 301. |
| 22)
Oransay,
1964, 5S.47. |
| 23)
Reinhard,
1969, S.76. |
| 24)
Heuser-Þevket,
1967. |
| 25)
Ob
diese Funktion des 'tahek' auf alle anderen Usul zutrifft, vermögen
wir bislang nicht festzustellen. |
| 26)
Ritter, 1933, S.30. |
| 27)
Rouanet, 1922, S.2784. |
| 28)
ebenda; die Fußnote S.2770, auf die sich Rouante bezieht,
nennt unter den Rhythmen, die Türkischen Ursprungs sind, den 'Devri
kebir'. |
| 29)
Oransay, 1966, S.21. |
| 30)
Vgl. Einleitung, Anm.8. |